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01 / 03 / 2021

Das Déjà-vu von La Chaux-de-Fonds

Der HC Thurgau verliert die kapitale Auswärtspartie beim HC La Chaux-de-Fonds mit 0:3. Damit spitzt sich das Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation nochmals zu. Dies auch, da das achtplatzierte EHC Visp einen Heimsieg gegen den HC Ajoie feiern konnte.

Aufmüpfiges La Chaux-de-Fonds
Das Heimteam aus dem Neuenburger Jura machte von Beginn weg klar, dass es sehr wohl noch ein Wörtchen im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation mitreden will. Der HCC trumpfte von der ersten Sekunden an mit viel Zug aufs Tor auf und stellte die Thurgau damit vor Schwierigkeiten. In der Startphase war dem HC Thurgau einzig gutzuschreiben, dass er keinen frühen Gegentreffer kassierte. Hierfür benötigt es in der 11. Minute einen hellwachen Schlussmann Nicola Aeberhard, der in einem 1 gegen 0 als Sieger hevorging und damit beste Eigenwerbung bei seinem zukünftigen Arbeitgeber machte. Mit seiner Fanghand schlenzte die #30 des HC Thurgau die Scheibe um den Torpfosten. Die einzig vermeintliche Chance bot sich dem HCT in einer Überzahlmöglichkeit vor Drittelsende. In dieser vermochte er jedoch alles andere als zu überzeugen.

Deja-vu
Der HC La Chaux-de-Fonds hinterliess auch im zweiten Drittel einen gefälligen Start. Der HC Thurgau hingegen fand zu keiner Zeit ein Gegenmittel und sah die Partie grösstenteils an sich vorbeiziehen. Er hatte gar ein Déjà-vu-Erlebnis zu verarbeiten. Wie vor zwei Tagen beim SC Langenthal kassierten die Leuen einen frühen Gegentreffer der Sorte haltbar. HCC-Stürmer Dominik Volejnicek traf nach knapp 2 1/2 Minuten aus der Drehung ins hohe Eck. Dies bei freier Sicht für Schlussmann Aeberhard. Den Deckel setzte Ludovic Voirol mit einem Shorthander oben drauf. Spätestens nach dieser Szene wähnte man sich im Startdrittel der Auswärtspartie beim SC Langenthal von vor zwei Tagen. Jonathan Ang war der einzige HCT-Akteuer, der in dieser Phase für Lichtblicke sorge. Doch der Kanadier blieb über die gesamte Partie hinweg glücklos.

Thurgauer Reaktion bleibt aus
Die Thurgauer Reaktion blieb auch im letzten Abschnitt aus. Dies war mitunter durch Adam Hasanis Treffer nach lediglich 76 Sekunden zu begründen. Die HCT-Defensive liess sich in dieser Szene gar einfach aushebeln. Man ahnte zu diesem Zeitpunkt bereits, dass ein Thurgauer Comeback ausbleiben würde. Zu kraftlos traten die Leuen in dieser kapitalen Partie gegen einen direkten Widersacher um die direkte Playoff-Qualifikation auf.

Damit schmilzt das Punktepolster auf Rang sieben weiter an. Die Situation spitzt sich gar nochmals zu, da dem EHC Visp ein emminent wichtiger Heimsieg gegen den HC Ajoie gelang und sich damit im Wettlauf um die Plätze fünf und sechs eindrücklich zurückmeldete. Die letzten drei Qualifikationsspiele versprechen damit für den HCT Spannung pur. Am Mittwoch kommt es bereits zum nächsten Knaller, wenn der EHC Kloten in Weinfelden gastiert. Affaire à suivre.

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