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03 / 03 / 2021

Zahme Leuen unterliegen dem EHC Kloten

Der HC Thurgau verliert sein Heimspiel gegen den EHC Kloten mit 0:2 und verliert dadurch weiter an Boden im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation. Die Thurgauer wirkten über das gesamte Spiel zu harmlos und gingen zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer vom Eis.

Am Montag verlor der HC Thurgau das wichtige Auswärtsspiel gegen den HC La Chaux-de-Fonds mit 0:3. Wie schnell es beim so dichten Spielplan gehen kann, hat sich in den letzten Tagen gezeigt. Erst vor neun Tagen reihten die Thurgauer den vierten Sieg in Serie und waren drauf und dran, sich in den Kampf um das Heimrecht in den Playoffs einzubringen. Heute Abend verlor man bereits zum vierten Mal in Folge und muss plötzlich um den so wichtigen 6. Platz für die direkte Playoff-Qualifikation bangen.

Fehler ermöglicht Klotener die Führung
Der Start in diese wichtige Partie gegen den EHC Kloten gelang dem HC Thurgau nur mässig. Zwar waren sie in den ersten zwanzig Minuten bemüht, konnten aber wenig bis gar keine Torchancen herausspielen. Zu gut stand der Gegner in der defensiven Zone und gab den Thurgauern wenig Raum, ihr Spiel aufzuziehen. Wildhabers verheerender Fehlpass quer durch den eigenen Slot, ermöglichte Steve Kellenberger die Gäste-Führung in der 6. Minute. Immerhin funktionierte das Boxplay der Thurgauer ausgezeichnet, sodass man ohne weiteren Treffer in die erste Pause ging.

Wenig offensive Durchschlagkraft
Die erhoffte Thurgauer Reaktion blieb auch im zweiten Drittel aus. Viele Scheibenverluste in der eigenen Zone ermöglichten dem EHC Kloten immer wieder Torgefahr. Doch Rüegger, der heute seinen ersten Einsatz nach seiner Verletzungspause absolvierte, hielt dem Druck der Gäste lange stand. Erst in der 34. Minute musste er sich bezwingen lassen. Mit einem Ablenker und mit Hilfe des Torpfostens, traf Robin Figren zum verdienten 2:0. Eines der seltenen Thurgauer Angriffe, durch Jonathan Ang kurz zuvor, wurde von Dominic Nyffeler gestoppt.

Ungenutzte doppelte Überzahl
Als sich in der 46. Minute auf einmal doch noch die Möglichkeit auf einen Punktgewinn ergab, versagte das Powerplay des HC Thurgau komplett. Eine 1 ½-minütige doppelte Überzahl endete ohne eine einzige Torchance für die Hausherren. Das Powerplay war dermassen harzig, dass sich Coach Stephan Mair gezwungen fühlte, das Timeout zu nehmen. Die letzten Minuten brachten die Klotener dann sicher über die Zeit. Man hatte Spiel und Gegner bestens im Griff und lief nie in Gefahr, das Spiel noch aus den Händen zu geben. Es machte den Anschein, dass der EHC Kloten gegebenen falls noch einen Gang hätte hochschalten können. Die Thurgauer ihrerseits wirkten zu wenig spritzig und konnten das hohe Tempo des Leaders nicht mitgehen.

So endete die zweite Partie in Folge für den HCT ohne Torerfolg. Der Unterschied auf dem Eis war grösser, als es das Resultat vermuten liess. Jetzt gilt es für die letzten zwei Spiele nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und vor allem offensiv wieder mehr Durchschlagskraft zu zeigen. Aufgrund der heutigen Resultate könnte die Tabelle nicht spannender sein. Der HC Thurgau liegt noch immer auf Platz 5, jedoch mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz 8. Es kann also noch alles passieren. Umso wichtiger wäre ein Sieg, am Freitag, auswärts gegen den HC Sierre. Und vor allem am Sonntag um 18:30 Uhr, im letzten Spiel der Qualifikation, im Duell zuhause gegen den EHC Olten.

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