Villiam Haag schiesst HCT ab

Villiam Haag schiesst HCT ab

Auch wenn der HCT ein 2:0 noch ausgleichen kann, gibt es am Ende keine Punkte in Küsnacht. Entscheidend für die Zürcher: Villiam Haag mit drei Toren und einem Assist.

Nur rund 20 Stunden nach dem Heimsieg gegen Chur trat der HCT auswärts bei den GCK Lions an. Ob es die schweren Beine waren oder die Zeit nicht ganz gereicht hat, um den Kopf für das nächste Spiel freizubekommen, ist unklar. Fakt war, dass die Thurgauer während dem ersten Abschnitt noch nicht in Küsnacht angekommen waren und am Ende froh sein konnten, dass Villiam Haags 1:0 in der 20. Minute der einzige Treffer für die GCK Lions war. Es sollte nicht der einzige Streich des starken Schweden in diesem Spiel bleiben.

Nur wenige Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt als Haag nämlich den zweiten Treffer der Zürcher vorbereitete. Joel Henry verwertete die Vorarbeit in eiskalter Goalgetter-Manier zum 2:0, Ewan Huet war machtlos. Goalgetter dieser Art werden beim HCT aktuell leider etwas vermisst. Einzige  Ausnahme bleibt Topskorer Dominik Binias, dieser war es dann auch in der 24. Minute, der die Leuen zurück ins Spiel brachte. Wirklich vehement wurde der Ausgleich danach nicht gesucht, gefunden wurde er am Ende trotzdem. Ein starker Weitschuss von Alessandro Villa schlug Sekunden vor der zweiten Pausensirene zum 2:2 ein. 

Alles offen also für den Schlussabschnitt und dem HCT bot sich die Möglichkeit auf weitere Punkte, um die Tabellenführung auszubauen. Die beste Chance endlich den Führungstreffer zu erzielen hatten die Thurgauer in Überzahl in der 49. Minute. Derungs und Backman trafen aber alles, nur das leere Tor nicht. Es scheint momentan wie verhext, eine Lösung für die eklatante Powerplay-Schwäche wurde im Thurgauer Lager leider auch an diesem Wochenende nicht gefunden.  Kaum waren die GCK Lions wieder komplett zeigte deren Top-Formation mit Haag, Kärki und Henry dann, wie ein schnörkelloser Angriff aussieht. Am Ende erzielte Haag damit nicht nur den sehenswerten Gamewinner zum 3:2, kurz vor Ende war er auch noch für den Empty Netter zum 4:2 besorgt. 

Nach dem eher glücklichen Heimsieg gegen Chur wird wohl auch diese Niederlage in Küsnacht dem Coaching-Staff des HCT einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Die Automatismen scheinen momentan etwas verloren, das Selbstvertrauen teilweise ebenfalls und wenn dann auch noch das Glück fehlt, wird es aktuell gegen jeden Gegner in dieser Liga schwierig, Punkte einzufahren. Eine gute Möglichkeit um alles wieder in den Griff zu bekommen bietet sich dem HCT am Dienstag, auswärts beim HC La Chaux-de-Fonds…

 

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