Knappe Auswärtsniederlage

Knappe Auswärtsniederlage

Trotz klarem Chancenplus schafft der HCT auch im zweiten Anlauf keinen Auswärtssieg in Olten. Victor Backman bleibt der einzige Torschütze für den HCT in einer Partie, die man nicht hätte verlieren müssen…

Von aussen war es ein gefühlt nervöser Start in eine Partie in der es für beide um sehr viel ging. Sinnbildlich dafür der erste Shift vom wiedergenesenen Kevin Kühni, dessen anständiges Zuspiel Hobi und Staiger nicht annehmen konnten und Olten so den ersten gefährlichen Abschluss bescherte. Den ersten richtigen Test überstand der HCT ab der 9. Minute als Alessandro Villa auf die Strafbank musste. Die Thurgauer verteidigten gegen das gute Oltner Powerplay für einmal erfolgreich. 

In der 13. Minute war es ein leider zu bekanntes Bild. Ein Thurgauer Verteidiger sticht tief, verliert den Zweikampf und es kommt zum Konter für Olten, welches diesen perfekt ausspielt und durch Devin Stehli zum Führungstreffer kommt. Es blieb dies der einzige Höhepunkt in einem insgesamt ruhigen und ereignisarmen ersten Drittel. 

Im Mittelabschnitt war auch der HCT langsam in der Offensivabteilung angekommen und kam durch einen Konter für Staiger und einen Weitschuss von Murer in der 26. / 27. Minute zu guten Ausgleichsmöglichkeiten. Eine Minute später standen Backman und Derungs vor dem Olten-Tor und der Schwede reagierte auf einen Abpraller von Rötheli mit Abstand am schnellsten. Der verdiente Ausgleich war Tatsache! Leider fasste Hächler kurz darauf eine unglückliche Strafe und Olten konnte sein starkes Powerplay auspacken. Lange verteidigte der HCT gut, konnte x mal befreien, doch ganz kurz vor Ablauf der Unterzahl liess man Dominic Weder viel zu viel Platz beim Eintritt in die Zone und dieser traf sehenswert zur erneuten Olten-Führung. Auch wenn der HCT das Spieldiktat in diesem zweiten Drittel übernahm, tat sich das Team offensiv schwer, um Chancen zu kreieren. 

Dasselbe Bild gab das Spiel in den ersten Minuten des Schlussabschnitts. Eigentlich spielte fast nur noch der HCT, aber das Defensivkollektiv der Oltner blieb unglaublich schwer zu knacken. Ein Powerplay nach knapp 52 Minute hätte hier Abhilfe schaffen können. Olten zeigte sich im Penaltykilling viel aggressiver als noch in den letzten Spielen und so hatten die Thurgauer Mühe, sich nur schon im Angriffsdrittel zu installieren. Die Zeit lief je länger je mehr gegen die Leuen und so wartete man darauf, dass mit dem 6. Feldspieler auch noch der letzte Joker gezogen wurde. Auch dieses Mittel wurde versucht, aber der erlösende Treffer wollte einfach nicht mehr fallen. 

Schade, dieses Olten wäre an diesem Abend mehr als zu packen gewesen. Jetzt heisst es Verlieren verboten am Freitag in der Gütti, sonst ist die Saison früher zu Ende als allen Thurgauer:innen lieb ist.

 

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